Sunday, February 14. 2010
Meine liebe Künstlerkollegin Rita Schily von der Black Art Society ist im Senegal gewesen und hat Fotos mitgebracht.
Eines davon haben wir gleich zusammen in einen Linolschnitt mitbverlorener Platte umgesetzt. Insgesamt fünf Exemplare sind etwas geworden. Vier davon habe ich noch...
Sieben-Farben-Linolschnitt von verlorener Platte auf Papier, 10x15 Zentimeter, handsigniert und nummeriert (5 Exemplare).
Friday, August 21. 2009
 Auch dieser Linolschnitt ist in Tunesien entstanden und zeigt die Künstlerstadt Sidi Bou Said. Der Touristenort ist vor allem durch seine schönen Farben und das Café des Nattes bekannt, das durch ein Aquarell August Mackes seine Berühmtheit erlangt hat. Ein typisch maurisches Café, in dem ich mit meiner Liebsten gesessen bin und Pfefferminztee mit Pinienkernen getrunken habe (lecker!).
Sidi Bou Saïd ist auch ein Treffpunkt für Künstler, und ist bekannt für seine Architektur mit den alten restaurierten Palästen. Besonders auffällig ist, dass die Häuser durchwegs weiss, die Türen, Balkone und Fenstergitter allesamt blau gestrichen sind, so dass zusammen mit dem Himmel ich davon ausging, dass zwei Farben reichen: das Weiß des Papiers und das Blau des Drucks.
Linoldruck auf Papier, 14x19 Zentimeter, vier handsignierte und nummerierte Künstlerdrucke. Jeweils 75 Euro.
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Tuesday, July 28. 2009
 Vor einiger Zeit habe ich zwei DIN-A1-Linolschnitte gmeacht, die sich mit der Rolle der Geschlechter in Afrika auseinandersetzen - und mit der Geschichte, in der beide stehen: "Papa Afrika" und " Mama Afrika".
Diese beiden Schnitte habe ich hier zu einem einzigen Schnitt zusammengefügt, indem ich jeweils die Teile (die Gesichter einerseits und die historischen und aktuellen Gegenstände andererseits) übereinander gedruckt habe. In der Folge ist dieser Druck sehr viel dichter als die beiden anderen, wie ich finde.
(Drei-Farben-Linolschnitt auf Papier, DIN-A1, Künstlerdruck, 1/1 Exemplar, handsigniert, Monotypie, 150 Euro)
Tuesday, June 16. 2009
 Nach dem Trommler unter Akazien ist das hier der zweite Schnitt eines Triptychons, das am Ende "Musik unter Akazien" heißen soll. Jeder der drei Schnitte ist zirka 20 Zentimeter breit und 50 Zentimeter hoch (Holzschnitt auf Papier, jeweils 40 Euro).
Zu sehen sein werden sie auf der Ausstellung "Arts meets music", die vom 20 Juni bis 4. Juli im Westend Kulturkeller Schwanthalerhöhe stattfindet.
Saturday, June 6. 2009
 Der erste Schnitt eines Triptychons, das am Ende "Musik unter Akazien" heißen soll. Jeder der drei Schnitte ist zirka 20 Zentimeter breit und 50 Zentimeter hoch (Holzschnitt auf Papier, jeweils 40 Euro). Zu sehen sein werden sie auf der Ausstellung "Arts meets music", die vom 20 Juni bis 4. Juli im Westend Kulturkeller Schwanthalerhöhe stattfindet.
Wer die Druckplatte sehen will, der klickt weiter.
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Thursday, March 26. 2009
 Dieser Holzschnitt ist die Weiterentwicklung von Mama Africa - the curse of coltan, den ich vor einigen Monaten geschnitten habe.
Das Motiv basiert auf einem Foto einer flüchtenden Mutter, die in der Gegend von Goma an der kongolesisch/ruandischen Grenze aufgenommen wurde. Die Frau flüchtet vor den Milizen des Rebellengenerals Laurent Nkunda.
Der Westen sieht Mord, Elend und Vertreibung durch die Bildschirme - seien sie Notebook, Fernsehgerät oder Mobiltelefon. Tatsächlich wird die Vertreibung erst durch sie ausgelöst: Das Coltan/Tantalite ist zwingend nötig zum Bau von Handys. Schauen Sie in Ihre Hosentasche: Was da drin ist ist mit Blut, mit Unterdrückung, mit Sklavenarbeit hergestellt. Fragen Sie Ihren Mobilfunk-Provider, was er tut, um sicherzustellen, dass in den von ihnen hergestellten Geräten kein Blut-Coltan verwendet wird....
(Holzdruck auf Papier, 90 x 35 cm, 100 Euro)
Thursday, March 5. 2009
Der schwarze Kontinent" heißt die Ausstellung, bei der mein lieber Freund und Kollege, der deutsch-senegambische Maler Ebou Fye Jassey mit seinen Acryl-Bildern und ich mit meinen Holz- und Linolschnitten uns im Spannungsverhältnis
zwischen Bayern und Afrika bewegen. Aus zwei Blickwinkeln wollen wir das Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne beleuchten,
das beide Kulturen - die bayerische ("Laptop und Lederhose") und die afrikanische -auszeichnet.
Die Musik während der Vernissage wird ebenfalls ein Mix sein aus Tradition und Moderne. Klassische afrikanische Instrumente treffen hier bei Jam auf westlichen Rock'n Roll.
Ausstellung: 21. März bis 4. April im Westend Kulturkeller Schwanthalerhöh', Westendstraße 76 RGB, 80339 München. Öffnungszeiten: siehe Programm
Vernissage: 20. März, 19 Uhr
(Danke übrigens an Manuel für die Vektorisierung der schwarzen Kontinente)
Sunday, February 15. 2009
 Wie auch bei Der Frau hinter dem Burka geht es in diesem Holzschnitt um die frauenfeindliche, frauenverachtende Tradition in vielen Teilen der arabischen Welt.
Du siehst nur einen Teil der Frau, ein Puzzleteil, der Rest ist verborgen, abgeschnitten, aus sexistischen Gründen verhüllt. Was in der Phantasie des Westens mit Erotik verbunden ist (die Geheimnisse des Serails, die Sexualität des Harems) ist in Wirklichkeit nur der Ausschluss der Frauen aus der Gesellschaft.
Wednesday, January 28. 2009
 Dieser 60 mal 42 Zentimeter große Linolschnitt ist meinbislang detailliertester umfassenster und wie ich finde, komplexester, den ich je gemacht habe.
Auf drei Ebenen beschäftigt er sich mit dem Thema "afrikanische Frau". Wenn es Afrika schafft, sich aus Armut und Unmündigkeit zu befreien, dann ist das das Lob der fleißigen Frauen dieses Kontinents - nicht der Männer, die sehr oft Machos und faule Drohnen sind, die sich um Statussymbole und männliches Ego herum drehen. So ist es kein Wunder, dass Mikrokredite von fast allen Initiativen ausschließlich an die Frauen vergeben werden - weil diese das Geld investieren, um Geld für Familie und vor allem die Kinder herbeizuschaffen. Statt es zu versaufen oder in Autos und goldene Uhren zu verprassen, wie es die Männer so oft tun.
Im vorderen Teil des Schnitts ist eine moderne afrikanische Frau zu sehen, die gleichzeitig fröhlich und nachdenklich die Welt betrachtet. Im Hintergrund sieht man den Gedenkkopf einer Königinnen-Mutter aus dem Königreich Benin (Geschützbronze, frühes 16. Jahrhundert) - vermutlich von den Iyoba. Wahrscheinlich handelt es sich um das Abbild der ersten Königinnenmutter, Idia. Ich habe den Kopf von einem Foto übernommen, der das Schaubild bei einer Ausstellung im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin zeigt.
Diese Statue symbolisiert die lange Tradition, in der 'Mama Afrika' - die afrikanischen Frauen - stehen.
In der dritten Ebene sieht man die modernen Zeichen des Afrikas des 21. Jahrhunderts - CAD-Zeichnungen, Chipdesigns, Businessgrafiken, Webbrowser. Auch in diesem Zusammenhang ist Mama Africa zu sehen. In der CAD-Zeichnung habe ich übrigens den Wunsch von Bamgbola verwirklicht, der mich immer aufgefordert hat, doch mal eine Kauri-Muschel zu malen. Nun, mit Malen kann ich nicht dienen, immerhin als verfremdeter Holzschnitt ist sie zu sehen.
Tuesday, December 9. 2008
It's my newest wood cut. And it is based on a photo, made near Goma, the capital of the Kivu province in the east of Kongo. A black woman flees with her little baby, her whole pile of staff onto her head. With fear and no hope, 'cause of the Hutu and Tutsi warlords, going after the gold of East Kongo, the Coltan.
49x34 cm, blockprint on paper
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